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Donnerstag 07.08, Abfahrt 10.30 in Zwesten:

Samuel kam mit seinen beiden "Chicks" zu mir, kurz ein Paar Bilder von den Boliden gemacht und ab ging es mit dem geliehen Navi über Landstraßen irgendwo hinter Kassel auf die AB.

Lief wunderbar, nur von einigen Toiletten Stopps unterbrochen, 1a durch den Ruhrpott durch und ersten Stopp hinter der Grenze in Venlo zum Bürger King futtern. Große Cola sind da 750ml...
Dort wurde auch das erste Mal der Manta Arm schmerzhaft entdeckt.

Weiter ging es über die holländische Autobahn rüber nach Belgien dort haben wir kurz vor Antwerpen auch den ersten Mini getroffen, belgischer Inno mit Mords Spoiler Lippe an der Front. Der war schlauer und fuhr wohl um die Stadt herum, wir nicht!
Von der Autobahn in die Stadt, gleich einen Zebrastreifen missachtet, im Rückspiegel sehe ich nur die Kinder über die Bahn laufen... ups!
Die haben sehr schlechte Straßen da, und da war das erste Mal stockender Verkehr, egal.
Raus aus dem Nest auf die Autobahn... dort lagen überall Reste von Lkw reifen rum, war richtig auffällig.
Plötzlich lag so ein Teil mitten auf der Autobahn, ich konnte nicht ausweichen und drüber... Samuel hatte weniger Glück und hat das Teil direkt auf die Schnauze bekommen.... Ergebnis war die erste Beule in seinem (noch ) rostfreien Vehikel.

Gegen 17:30 erreichten wird dann Oostende, nochmals getankt, an den Fährhafen um dort schon das Ticket zu bekommen, hier sind mir die 3 das erste Mal Abgehauen, alte Blinzen! Wir erfuhren aber dass sich die Abfahrt am nächsten Morgen von 8 auf 9 Uhr verschob.
Dort hatten wir den ersten Kontakt mit einem deutschen Mini-Eriba Gespann, den wollten wir die Tankstelle zeigen haben Sie aber leider gekonnt abgehängt und erst am nächsten Morgen wieder gefunden.
Auf der Suche nach einer Unterkunft irrten wir bestimmt 2-3 Std. in der Gegend rum, der Tipp von ein paar einheimischen Jugendlichen haben wir erst nicht gefunden und dann durften wird dort nicht übernachten weil dort nur Biker pennen durften. ;(

Keine Eier!

Wir bekamen aber die Adresse einer Alternative, die wir trotz Navi und Belgischen MG Fahrer, der stark an Frank H. erinnerte, auch erst nach mehreren Anläufen fanden.

Dort schnell eingecheckt, geduscht und zügig 3 halbe Jupiter Pils zusammen mit dem Holländischen Kuchen-Trucker Anna ("Ist Name wie Frau" ) gekippt. Um elf war Schluss und Samuel und ich begaben uns erneut in die Hochzeitssuit...
Wie immer schlief er vor mir ein und ich musste mich mit dem Fernseher vergnügen, belgisches Fernsehen ist so lustig.

Freitag, der 07.08., Lichterfelde/Belgien:

Weil die Trucker vor der Tür schon mitten in der Nacht ihre Triebwerke starten und wir das Fenster offen hatten war der Schlaf sehr begrenzt und wir waren schon früher wach, um 5 Uhr war offizielles wecken, Abfahrt 6 Uhr.

Unterwegs wurde mal kurz mitten auf der Autobahn angehalten weil hinter mir vermutet wurde das meine Bremse abstinkt... tsss

Vom Wetter war’s auch schon schlechter, geschlossene Wolkendecke aber noch trocken.

An der Fähre angekommen standen schon zig Minis da. Zum Anmelden schon mal mit einem dicken Grinsen an der ganzen Truppe vorbei.
Papiere und Instruktionen abgeholt, ein Paar Bilder gemacht. Ein wenig über den Super-Mini in Pink gelästert, Gespräche über Felgen/Verbreiterungen mit ein paar Leuten geführt und dann wurde eingeschifft. Vor mir reihte sich so ein scheiß Toyota SUV ein, Penner.
Dann standen wir noch ca. ne Stunde auf dem Pier, dort fing es dann auch an zu regnen.
Nach dem einfahren auf den Seelenverkäufer, nur die Harley Fahrer aus Frankreich waren lauter als ein Bergrenner aus dem Süden, watt ein Sound!!!!

Auf dem Kahn schnell einen Gratis Kaffee für Minifahrer getrunken ne Std unter Deck verbracht und dann nach oben ins Freie. Dort herzlich über abtreibende Tauben und tieffliegende Möwen gelacht, jeder 2. Spielte diese Titanic Nummer an der Reling nach. Und ich genoss den warmen Wind an Deck.
Den Mädels war etwas übel so dass die wieder verschwanden.
Samuel hat sich noch eine Mütze schlaf gegönnt, und ich hab meine Nase in die Seeluft gehalten.
Kreidefelsen links in Sicht, schönnnn....

Nach 3 Std Fahrt, um ca. 13.30 in Ramsgate, im trockenen, noch im Konvoi gestartet, immer schön links fahren, nur im Kreisel komisch... hehhe

Auf der Autobahn dann leider nach und nach die anderen verloren und irgendwo auf Höhe von London standen wir das erste Mal im Stau!!!!! Für fast 60 km!!!!
War schon lange nicht mehr so angepisst sag ich Euch.
Als wir das gröbste Überstanden hatten, und wir schön über die Bahn jagten, schoss der SammyCooper mal unvorhergesehen quer über alle Spuren und fuhr ab.
Ich weiter auf den Standstreifen und auf die Penner gewartet. Wollten was essen im Bürger Würger... Toll!!!

Keine Eier!

Wetter wurde zusehends besser und bald kam die Sonne raus, bei herrlichen 28 Grad.
Weiter ging es, vorbei auf allen Spuren an den Britischen Kriechern, rechts, links Mitte, die fuhren noch schlimmer als die Mittelstreifenpenner in Deutschland!!!
Nach einer kurzen Exkursion auf der Suche nach Sprit für den Bänger auf den sehr schönen Landstraßen und noch ein wenig Stau erreichten wir gegen acht Uhr den Zeltplatz!

Für lausige 350km brauchten wir über 6 Std... ARGGHHHHH

Schon davor war die Hölle los, Verkehr wurde durch Bobbis geregelt und wir konnten nach ein paar Minuten durch den Eingang auf den Platz fahren....

... und da war schon die Hölle los! Eine riesige Wiese mit Hügel auf der Rechten und von Bäumen begrenzt voller Minis!!! Völlig überwältig von dem Ganzen und mit Angst keine besseren Platz zu bekommen haben wir unser Lager recht mittig aufgeschlagen.
Nachdem die Zelte standen, brachte Samuel die Chicks noch in die Stadt und ich machte Futter, unter mithilfe unserer älteren englischer Nachbarn die mir Streichhölzer leihten für den Grill.
Schöppchen angezapft und auf den langen gewartet.
Ein paar Würstchen gefuttert und schon war’s dunkel, etwas entfernt konnte man Musik hören und wir gingen dem nach...

... dort war ein großes Festzelt wo die Veranstaltungen stattfanden, nebst kleineren die aber geschlossen waren und sich als Teile Händler heraus stellten. 4-5 Fressbuden vor Kopf.
Dann haben wir erst mal ein Paar kühle gezischt und uns drüber gefreut dass wir Eier haben und uns herrlich über die Veranstaltung gefreut!!! GEILO!!!
Kenn einen der war da so Nass, und der fährt nen Spi ...

Da die Bar aber zeitig, ganz im englischen Stil, dicht machte noch Reserven mit zum Zelt genommen und dort weiter einen geballert, bevor ins Bettchen ging...

Was uns noch erwarten sollte wussten wir da noch nicht...

 

 

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Samstag, der 08.08., Birmingham/Croften Park:

Wie an den folgenden Morgen, weckte mich Samuel recht früh: "Komm lass uns mal ne Runde drehen!!" Aaaach... Müdigkeit und Restalc beiseitegeschoben und los ging es im grünen Spi...

... einmal um unseren Platz, waren noch nicht viele Leute auf den Beinen, wenn wundert es um die Uhrzeit. ;)

Ich schön ein kleines Video gemacht, als wir beim Festzelt angekommen sind sehen wir das es dahinter einen Hang hochgeht und da auch noch Minis stehen, also Hühhh!! Mit dem Spi hinterm Zelt durch die Spurrillen der andere über einen nicht "offiziellen" Weg den Hang hoch...

...mmmh... rechts geschaut... boh... da gehts ja noch richtig hoch ... links geschaut... boooohhh ey... da geht ja auch noch eine Wiese hinter den Bäumen hoch!!!

Wir links hinter dem Festzelt den Hügel hoch geschrubbt, dann standen da viele Tommies und rechts der Mini Club Polka Hehehe... wir am Plato angekommen und was soll ich sagen zur linken ging wieder Rum eine riesige Wiese ab, natürlich voll mit Minis!!!

 

 

Bevor wir weiter gingen entschlossen wir uns die Duschen auf zu Suchen. Wie wir später sahen standen überall auf dem Platz Duschcontainer. Den wir aus uns auswählten, hatte irgendwelche Deppen Nachts das Wasser abgelassen und er war nun Leer. Vor dem anderen ein Stück weiter Stand eine Riesen Schlange...

Der Typ vor dem leeren Container "bewachte" eine Schild auf dem Stand das es eine Std. später wieder Wasser geben sollte... Wir waren da, nur das Wasser nicht!!

Ich hab Katzenwäsche am Zelt gemacht aber Samuel rannte glaub ich noch 2x dorthin... ohne Erfolg!!! ;)

Danach starteten wir unser große Runde, und egal wo man hinging, es gab immer noch eine Wiese oder eine Abbiegung auf der Menschen und Minis standen, Wahnsinn!!! Wir brauchten fast 4 Std bis wir wieder am Zelt waren, und haben manche Ecken einfach links liegen lassen...

Kein Mini glich dem anderen, jeder jemals gebaute Typ war zu sehen, vom Clubmann, über jede Art von Kombi und Van, Shorty´s (nein keine Polizeipolizisten!) Woseleys, Rileys, Brodspeed GT, Pick Ups, Marcos, GTMs, Cabrios, Speedster, Eigenbauten, ein Jeans bespannter Innenraum Mini...naja... ERA Turbos, Wild Goose Wohnmobile, Mokes, Scamps, mit Hondamotor, mit Motorradmotoren, vorn oder hinten oder hinten und vorn, mit V8 Motoren oder vom Lotus, Kompressoren, Querstromköpfe, 16v Köpfe auf Minirumpfmotor, jegliche Farbe, von Grün mit Lila oder nur matt, mit oder ohne Aufkleber, Anhänger oder Wohnwagen, Dachzelt und noch vieeeellllllessssss mehr gab’s da zu sehen...

Völlige Reizüberflutung war das, man wusste gar nicht wo man zuerst schauen sollte... wir standen plötzlich auf einem Platz mit ein paar Wagen da Putze einer seinen Auspuff... von Innen!!! Crazy!!!

Das war dann Wettbewerbsvorbereitungsplatz...

Es gab Umbauten, verschiedene Motorhauben Öffnungen, die sahen z. T. aus wie aus Transformers, ein Pick Up hatte hinten nur Basse auf der Ladefläche.

Oder viele hatten Ihren Mini anlässlich des Geburtstages dekoriert, mit Lametta, Luftschlangen Aufklebern etc. etc. etc...

Die Händler Meile, und das war auch eine Meile, öffnete langsam, dort gab’s vom normalen Bling Bling für Innen über Anbauteile bis hin zu kompletten Motoren alles was das Mini Herz erfreut, dazu noch etliche Stände mit T-Shirts, Modellen, Bildern etc.,. sogar sein englischen Kennzeichen hätte man prägen lassen können!!

Dazu kam, wie wir später sahen auf einer anderen Stelle noch eine riesiger Platz mit Händlern von gebraucht Teilen, kistenweise wurde dort alles angeboten, wirklich ALLLES!!!!

Sogar der einzige Invisibel Mini der Welt!!!

Nach dem wir dort unter einem permanenten Dauer grinsen unseren Weg gingen stand für Samuel nochmals das Thema duschen an... Doch auch am frühen Nachmittag gab’s noch keine Wasser, wie uns der „Bewacher“ mitteilte. Aber an der nahe gelegenen Autobahn gäbe es auch Möglichkeiten zu duschen... Wir unsere Kisten bestiegen und los, nach dem wir ca. 15 km gefahren waren fanden wir endlich einen Autobahnauffahrt und befuhren diese durch einen bewaldeten Kreisel... und da sah man auf einmal von oben herab die 3 dreispurige Autobahn, Auto an Auto... Samuel angehalten und Fenster runter „Da fahr ich ums Verrecken nicht drauf!!!, dann lieber wieder zurück im Gegenverkehr!!!“
Der Mut der Jugend! Aber die Weisheit des Alters folgte, auf den 250m zurück konnten man sehen das auch Briten Zeichensprache und die Lichthupe beherrschen …
Bleibt zu sagen das wir natürlich keine Duschen fanden.

Aber eine kleinen Laden in dem wir unseren Getränkevorrat ergänzen konnten, und spottbillige Pappteller kaufen konnten. An einer nahen Tankstelle bekamen wir auch Gott sei Dank endlich unsere Eiswürfel für die Kühlbox. Denn bei den 28 Grad wurde das Malsfelder leider nicht adäquat kühl...

Zurück am Platz also erst mal das Bier gekühlt und eine, zwei Flaschen der heimischen Braukunst gekostet... danach ging nochmals nie Runde über den Platz, diesmal dort wo die privaten Teilehändler ihren Platz hatten.
Dort sucht Samuel seinen Rückfahrscheinwerfer, und Mr I Klappenschränke, ich hielt nach Instrumenten Ausschau... gefunden wurde auch alles nur über den Preis wollte man noch mal schlafen...

Was Samuel aber nicht davon abhielt eine Bügel für seinen „MK II“ zu kaufen. Auf die Frage beim Verkäufer ob man das Teil mal zur Probe einstellen könnte bejahrte er dies, Samuel holte seinen Racer und wir schnappten uns behände den Bügel und bogen ihn uns in die Kutsche, Schwups stand aber der Junior Sells Manager neben uns und fragte ganz aufgeregt was wir da machen... hehehe
Hatte wohl Angst um den Dosenlack auf dem Trompentblech …

Keine Eier!

Verkäufer resignierte etwas und lies uns gewähren. Teil passte ganz gut, also gekauft!!! Da ging es auch dem Verkäufer sichtlich besser...

Wieder zurück zum Platz, Steaks auf den Grill, erneut unterstützt von dem netten Tomie Ehepaar von Nebenan die aus Bosten stammten ... eiskalte Schöppchen getrunken, sau dummes Geschwätz gemacht, noch nen Schöppchen hinter her, und noch eins... Geschwätz wurde auch nicht intellektueller aber umso lustiger.
Trotz Migräne meiner Braut waren wir am späten Abend nochmals im Zelt und tranken Einheimische Getränke, ergötzten uns an der Wahnsinns Sängerin und dann ging es wieder vors Zelt. noch nen Stündchen gesessen, und Mucke aus dem Bänger gehört.
Sowie mit britischen Jungs von Nebenan gequatscht, der farbige von beide rannte als wie nass mit seiner Taschenlampe herum später sah man nur als die Lampe hier und dort leuchten und hüpfen und springen.... der andre Glatzkopf arbeitete früher wohl in Longbridge am Mini und später oh Wunder am Allegro... Wir lachten herrlich als ihm erzählte das ich da auch noch was stehen hätte...
Soll einer sagen was er will.. die Jungs sind schon alle sehr freundlich zu uns Deutschen!

Nachdem Samuel ohne Eier seinen „Naziarsch“ in Zelt geschwungen hatte, wagte ich noch einen Gang ins Festzelt und gönnte mir ein Paar WiskeyCola, und Wodka... und Bierchen... Ende des Abends war dann zeitlich nicht rekonstruierbar...

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